Arbeitsprinzip der Handyortung

Um ein Handy zu orten, bedarf es verschiedener Techniken. Genau gesagt gibt es zwei verschiedene, die zum Einsatz kommen: GSM und GPS.

GSMJedes Handy verfügt über GSM (Global System for Mobile Communications). Mittels GSM meldet sich das Handy am Netz an und man kann telefonieren. Damit die Signalstärke an den meisten Orten gegeben ist, verwendet man Handymasten mit starken Sendern. Und immer, wenn sich das Handy am Netz anmeldet, lässt sich beim Anbieter herausfinden, wo, bzw. in der Nähe welches Handymasten es sich anmeldet. Ist eine Person bzw. ein Handy verschollen, lässt sich somit zumindest die ungefähre Position bestimmen – sie muss sich in einem Gewissen Umkreis um einen bestimmten Masten befinden.

Dank des technischen Fortschritts sind moderne Handys inzwischen zu richtigen Smartphones geworden, mit eigenem Betriebssystemen, Prozessoren und Speichern, die so manchen Computer schlagen. Und damit nicht genug. So wurde aus GSM inzwischen UMTS und daraus LTE und parallel zur Erhöhung der Kommunikationsgeschwindigkeit eroberte GPS die Handys. GPS (Global Positioning System) funktioniert via Satellitennavigation / -Positionsbestimmung und läuft von GSM unabhängig.gps Der Vorteil dieser Technik ist die sehr präzise Ortsbestimmung. Wenn also Ihr Handy über GPS verfügt, kann die Position desselben sehr exakt bestimmt werden. Einzige Voraussetzung: Es müssen Satelliten in Reichweite sein. Sollte GPS nicht verfügbar sein, bleibt immer noch die Möglichkeit der GSM-Ortung. Damit die Ortung über GPS gut funktioniert, sollten Sie eine entsprechende Softwareapp auf dem Zielgerät installieren. Diese protokolliert gewissermaßen das Bewegungsprofil, welches nachher ganz bequem vom heimischen PC aus über Internet nachzulesen ist. Sollte also Ihr Handy einmal abhanden kommen, können Sie es dank GSM oder besser noch GPS ausfindig machen.

 

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